Donnerstag 29.10.2026 - Keynote, Podium und Filmpremiere · Zwhatt, Regensdorf
Klimaangepasst Bauen
nicht als Konzept, sondern fertig gebaut
und begehbar
Fachanlass
Über klimaangepasstes Bauen wird viel geredet. In Regensdorf steht es. Fünf Jahre Planung, zwei Jahre Bau, 190 Bäume, kein Tropfen Regenwasser in der Kanalisation.
Am 29. Oktober zeigen wir wie Bauherrschaft, Landschaftsarchitektur, Ingenieure, Behörden und Gartenbau über Jahre zusammengearbeitet haben. Darin liegt das eigentliche Learning für die Städte der Zukunft.
Datum: 29.10.26
Zeit: 15.00 - 21.00 Uhr
Ort: Zhwatt Regensdorf
Programm
Infos zum Event
Offizieller Ticketpreis CHF 140
Der Anlass ist auf 100 Plätze beschränkt. Die Tickets werden über persönliche Einladungen mit Gutscheincode vergeben.
Wer keine Einladung erhalten hat und zur Zielgruppe gehört – Architektur und Planung, Bauherrschaften und Investoren, Gemeinden und kantonale Fachstellen sowie Bau- und Grünraumbranche – kann untenstehend ein kostenloses Ticket anfragen.
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Über das Projekt
Zwhatt ist Pilotprojekt «klimaangepasstes Bauen» des Kantons Zürich. Kein Tropfen Regenwasser läuft in die Kanalisation, alles bleibt auf dem Areal. Die Baumgruben sind 1,50 Meter tief und 6 Meter breit, die Substrate speichern Wasser, die Pflanzung ist auf Zielarten ausgelegt.
Das ist technisch anspruchsvoll, in der Planung aufwendig und im Unterhalt anders als gewohnt. Genau darüber wird an diesem Abend gesprochen — mit denen, die es geplant, gebaut und bezahlt haben.
Rund zwei Drittel der bebauten Fläche in der Stadt Zürich sind in privater Hand. Was im Siedlungsraum gegen Hitze und Starkregen passiert, entscheidet sich also grösstenteils nicht bei der öffentlichen Hand. Zwhatt ist ein fertiges Beispiel dafür, wie das aussieht, wenn es jemand macht.
Externe Fachexpertin
M.Sc. Jessica Gabler— Zielartenpflanzung
Jessica Gabler ist Gärtnerin, Ökologin und Landschaftsarchitektin und forscht an der TH OWL zu den städtischen Lebensräumen der Zukunft. Ihr Arbeitsfeld ist die Zielartenpflanzung: Pflanzungen, die nicht nach Gestaltung allein aufgebaut werden, sondern nach den Ansprüchen konkreter gefährdeter Arten.
Zwhatt sieht sie als Reallabor. Retentionsräume, Substrate und Pflanzung erzeugen Lebensräume, für die es in der Natur kein Vorbild gibt — in der Forschung Novel Ecosystems genannt. Wie sie sich entwickeln, lässt sich nicht berechnen, sondern nur über Jahre beobachten. Das verlangt ein Zusammenspiel von Ingenieurwesen, Landschaftsarchitektur, Pflanzplanung und Ausführung, das weit über die Bauzeit hinausreicht.
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